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Es gibt ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, bei der Urteilsverkündung. Das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verstößt gegen das Grundgesetz und wurde vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Die Entscheidung eines Menschen zum freiwilligen Suizid ist “als Akt autonomer Selbstbestimmung” anzusehen, so das Bundesverfassungsgericht.

§ 217 hatte die “geschäftsmäßige” Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Bei Verstößen drohten bis zu 3 Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Nur Angehörige und “Nahestehende”, die beim Suizid unterstützten, blieben straffrei. Der Gesetzgeber wollte damit verhindern, dass Suizidhilfe-Vereine ausweiten und gesellschaftsfähig werden. Niemand sollte sich unter Druck gesetzt fühlen, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Seit Mittwoch ist daher eindeutig: Die aktive Sterbehilfe – also die Tötung auf Verlangen, zum Beispiel durch eine Spritze – ist und bleibt in Deutschland weiterhin verboten. Bei der assistierten Sterbehilfe wird das tödliche Medikament nur zur Verfügung gestellt, der Patient nimmt es aber selbst ein.

Haben Sie Fragen zu Themen wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht, gern beraten wir in den genannten Themen.

Herzlichst, Ihre Sorgenfrei Pflegen Pflegeberatung.

Das Coronavirus beschäftigt aktuell viele Menschen auf der ganzen Welt. Erkrankte, Ärzte, Pflegekräfte. Einige Gesunde haben schlicht Angst zu erkranken. Besonders im Alter und in der Pflegebedürftigkeit können Virus Erkrankungen schlimme Folgen haben, da der Körper nicht in der Lage den Viren stand zu halten. Wenn Sie jedoch einige vorbeugende Maßnahmen einhalten, können Sie eine Virus Erkrankung gut abwehren.
Ernährung I Ausgewogen sollte sie sein und viele Vitamine enthalten. Wichtig wäre auch trotz abwechslungsreicher Ernährung, mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen. Damit sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gemeint. Gerade im Alter und in der Pflegebedürftigkeit kann der Körper nicht mehr alle Vitamine und wichtige Mineralstoffe aus Lebensmitteln herausfiltern. Daher empfehlen sich Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke.
Schlaf I Schlaf ist wichtig um dem Immunsystems ausreichend Ruhe zu gönnen, damit es regenerieren kann und effektiv arbeiten kann.
Impfungen I Impfungen können vor Viruserkrankungen schützen und sogar Leben retten. Besonders im Alter und in der Pflegebedürftigkeit sollten Sie mit Ihrem Hausarzt ihren Impfpass besprechen. Besonders die Grippeimpfung wird empfohlen. Andere fehlende Impfungen sollten nachgeholt werden. Dazu berät Sie Ihr Hausarzt.
Hygiene I Händewaschen ist das A und O . Waschen Sie des Öfteren ihre Hände und das gründlich. Wenn sie im öffentlichen Raum unterwegs sind und viele Gegenstände anfassen z.B. Einkaufskörbe, Klinken, öffentliche Toiletten benutzen desinfizieren sie sich mit Desinfektionstüchern regelmäßig ihre Hände.
Flüssigkeitszufuhr I Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Das hilft Schleimhäute feucht zu halten. Diese sind dann resistenter Viren gegenüber.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Die Denkfähigkeit und das Gedächtnis nehmen stetig ab. Diese Erkrankung ist weit verbreitet. In der Tat ist es die häufigste Ursache für Demenz bei Senioren. Alzheimer betrifft Millionen von Menschen weltweit. Heilung gegen die Alzheimer Krankheit oder die Demenz gibt es noch nicht. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um Vergesslichkeit zu bekämpfen.
Hier 7 Tipps zur Bekämpfung der Vergesslichkeit bei Alzheimer.

1. Geist beleben

Bücher, Kreuzworträtsel oder Sudoku-Rätsel haben schon die Großeltern gemacht. Sind alle gute Mittel um den Geist immer wieder zu erfrischen und Informationen zu spenden. Oder einfach mal etwas Neues erlernen. Ein Musikinstrument spielen lernen, Kreativität in Bildern ausleben oder Handwerklich etwas herstellen. Stimulieren Sie ihr Gehirn.

2. Organisation
Machen Sie es sich nicht so schwer und organisieren Sie ihr Leben. Planer, Apps und einfach Notizzettel können Ihnen Hilfe geben. Eine tägliche To Do Liste kann anspornen den Tag produktiv zu verbringen. Ordnung ist das halbe Leben. Besonders dann, wenn Vergesslichkeit Chaos verbreitet. Gewohnte Plätze für Schlüssel, Tasche und Telefon geben die nötige Struktur. Auch sollten Sie ihren Tag planen und sich etwas vornehmen. Das müssen keine großen Ausflüge oder Reparaturen am Haus sein. Kleine Aufgaben wie z.B. eine bestimmte Schublade aufräumen, ein Telefonat mit der Familie oder ein Spaziergang an einen bestimmten Ort können Ordnung und Struktur reinbringen.

3. Kontakte
Viele Senioren leben in Isolation und Einsamkeit. Das ist ein großes Problem. Stress und Depressionen können die Folge sein. Wichtig ist Kontakte, Freunde und Bekannte zu pflegen und Kontakt zu suchen. Das können Sie z.B. sehr gut im örtlichen Seniorenzentrum oder Sie melden sich freiwillig für eine Organisation. Die örtlichen Gemeinden veranstalten vielerlei Tanztees, Kaffeenachmittage oder Gedächtnis- und Aktivgruppen. Schließen Sie sich einfach an, Sie sind nicht allein!

4. Ernährung
Frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme Eiweißquellen sollten auf ihrem Speisenplan stehen. Versuchen Sie auf Zucker, leere Kohlenhydrate und Fast Food zu verzichten. Klar auch Schlemmen sollte erlaubt sein, jedoch alles in Maßen. Zu einer gesunden Ernährung gehört eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Auch wenn es lästig ist, versuchen Sie immer 1,5 Liter zu trinken, am besten stilles Wasser oder Kräutertee.

5. Bewegung
Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung Ihres gesamten Körpers – einschließlich Ihres Gehirns. 150 Minuten moderates Aerobic-Training oder 75 Minuten intensives Aerobic-Training pro Woche sind empfehlenswert. Mögen Sie das nicht, gehen Sie spazieren, radeln Sie oder Bevor Sie jedoch mit einem Trainingsplan beginnen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, um herauszufinden, wie viel und welche Art von Training für Sie am besten geeignet ist.

6. Chronischen Erkrankungen managen
Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, hoher Cholesterinspiegel, Schilddrüsenprobleme usw. sind heutzutage fast normal. Wenn Sie an chronischen Gesundheitsproblemen leiden, ist ein gutes Gesundheitsmanagement das A und O. Die Behandlungsempfehlungen Ihres Arztes haben die höchste Priorität. Lassen sie sich regelmäßig von Fachärzten betreuen. Sind Sie skeptisch, wechseln Sie den Facharzt. Auch sollten Sie Ihre Medikamente regelmäßig bei Ihrem Hausarzt überprüfen lassen. Bestimmte Medikamente und ihre Wechselwirkungen können sich für Sie nachteilig auswirken.

7. Lieben
Ein Tabuthema im Alter. Dabei ist es doch die schönste Nebensache der Welt. Tun Sie es einfach, ihr Körper und Geist werden sich bedanken. Nichts ist belebender, frischer und tut einfach gut.

Sie haben einen Alzheimer Erkrankten Angehörigen den Sie Zuhause pflegen? Brauchen Sie Beratung, weil eine Situation Sie vielleicht überfordert? Ich bin für Sie da! Ganz gleich zu welchem Thema! Herzlichst! Ihre Susanne Thomanek

Mangelernährung ist im Alter, besonders in der Pflegebedürftigkeit, weit verbreitet. Ob in häuslicher Umgebung, in Pflegeheimen oder auch in Krankenhäusern, überall kann diese zum Problem werden. Wichtig ist Mangelernährung schnell zu erkennen und gegenzusteuern. Mangelernährung kann zu gesundheitlichen Komplikationen führen und beeinflusst insgesamt das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen. Im Folgenden zeigen Ihnen 5 Wege, wie Sie einer Mangelernährung entgegenwirken können.

1. Medikamente
Wichtig ist, dass Sie bei Auffälligkeiten im Ernährungsverhalten die täglichen Medikamente mit dem Haus- oder Facharzt unter die Lupe nehmen. Ein Medikament kann die Ursache und somit verantwortlich sein.

2. Vorlieben
Wir sollen alle gesund essen und trinken. Einverstanden. Jedoch ist im Alter, und besonders in der Pflegebedürftigkeit, hier und da ziemlich viel erlaubt, da der Kalorienverbrauch erhöht ist. Besonders bei geringem Körpergewicht, sollte man Vorlieben in der Ernährung und im Trinkverhalten beachten. Cola, Schokolade, Torte und andere Verführungen können helfen.

3. Geschmacksreise
Ältere Menschen werden zum Teil als interessenlos diskriminiert. Dem ist ganz sicher nicht so. Ältere und Pflegebedürftige freuen sich meist Neues zu entdecken und erleben Freude und Begeisterung dabei. Wie wäre es mit einer Geschmacksreise in verschiedene Länder? Oder mit einem Geschmacksrätsel?

4. Zahnstatus
Der Zahnstatus ist enorm wichtig für die Ernährung. Ist er nicht in Ordnung, droht eine Lebensmittelvermeidung oder , weil es brennt, piekst oder drückt im Mund. Ein Zahnarztbesuch, einige Zahnärzte machen auch Hausbesuche, kann Abhilfe schaffen.

5. Portionen
Portionieren Sie nicht über. Pflegebedürftige und alte Menschen schrecken große Portionen ab. “Wie soll ich das bloß schaffen…” heißt es dann. Einfach öfter aber kleine Portionen anbieten. So ist es auch möglich eine Vielfalt an Lebensmitteln über den Tag verteilt anzubieten. Und ästhetischer und appetitlicher sieht es allemal aus.

Wünschen Sie sich eine individuelle Ernährungsberatung für Ihren pflegebedürftigen Angehörigen? Dann kontaktieren Sie mich gern! Ich bin für Sie da!
Herzlichst!
S. Thomanek

Sie wünschen sich etwas zu Themengebieten der Pflege Zuhause nachlesen zu können? Eine Zeitschrift dazu wäre toll! Gibt es, exklusiv für Sie! Ab sofort haben Sie die Möglichkeit über Sorgenfrei Pflegen die Zeitschriften “Pflege daheim” und ” Angehörige Pflegen” zu erhalten. Die Kosten für diese beiden Zeitschriften belaufen sich normalerweise auf 6-10€. Über Sorgenfrei Pflegen haben Sie die Möglichkeit beide kostenfrei zu erhalten! Sprechen Sie mich einfach an.

Das Betreuungsrecht regelt die Interessen von Menschen, die eine gesetzliche Betreuung benötigen. Das können beispielsweise gehandicapte oder demente Menschen sein. Oder Menschen die körperlich oder seelisch nicht mehr in der Lage sind, ihrer Geschäftsfähigkeit nachzugehen. Pflegebedürftige die auf Grund ihrer Pflegebedürftigkeit nicht mehr geschäftsfähig sein können werden ebenfalls von Betreuern betreut.

Eine Betreuung wird beim Amtsgericht beantragt. Dort entscheidet der Richter des Vormundschaftsgerichtes.

Es gibt verschiedene Aufgabenkreise die zusammen oder aber auch einzeln vom Betreuer übernommen werden. Z.B. die Gesundheitsfürsorge, Vertretung vor Behörden, Vermögenssorge oder die Postangelegenheiten.

Einen Betreuer zugesprochen zu bekommen kann schon mal zu einem unguten Gefühl führen. Früher sprach man von “Entmündigung”. Das Betreuungsrecht hat ganz sicher gar nichts mit einer Entmündigung zu tun. Ganz im Gegenteil, das Betreuungsrecht ist ein sehr streng geregeltes Recht. Der Betreute steht im Mittelpunkt. Der Betreuer ist durchgehend verpflichtet zum Wohle des Betreuten zu handeln. Des Weiteren ist der Betreuer dem Gericht regelmäßige umfassende Rechenschaft schuldig. Er muss dem Gericht in vielerlei Art und Weise berichten. Es gibt männliche und weibliche Betreuer. Es ist sogar möglich einen Wunschbetreuer vorzuschlagen.

Eine Betreuung bringt auch einen großen Vorteil. Der Betreuer ist neutral und handelt im Gegensatz zu betreuenden Angehörigen unbefangen und objektiv. Ein betreuender Angehöriger wird vielleicht mit subjektiven Wahrnehmungen und seinen Gefühlen konfrontiert. Das kann dann die Betreuung vielleicht erschweren.

Haben Sie Fragen zum Thema Betreuung oder brauchen Rat in einer Betreuerangelegenheit?
Scheuen Sei sich nicht mich anzusprechen.
Ich bin für Sie da!
Herzlichst S. Thomanek

Wenn Sie sich aktuell in einer Situation befinden, in der Sie Hilfe und Unterstützung eines Pflegeexperten brauchen, fragen Sie sich bestimmt, ob sich eine Investition in eine Pflegeberatung lohnt und was genau Sie davon haben. Im Folgenden erfahren Sie alle Vorteile, die Ihnen eine Pflegberatung bieten kann. Entlastung und Sorgenfreiheit für Sie!

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Pflegebedürftige die über einen Pflegegrad 2 und höher verfügen, haben Anspruch auf eine Kurzzeitpflege. Wie der Name schon sagt, geht es hier um einen kurzen Zeitraum der Pflege, der in einer stationären Einrichtung stattfindet.

Die Kurzzeitpflege wird von Angehörigen und ihren Pflegebedürftigen dann beansprucht, wenn zum Beispiel für den pflegenden Angehörigen wichtige Termine anstehen, oder eine Auszeit notwendig ist, oder sich bestimmte Ereignisse ergeben die den Angehörigen dabei hindern zu pflegen. Natürlich braucht auch der pflegende Angehörige mal eine Auszeit. Auch wenn pflegende Angehörige in den Urlaub möchten, bietet es sich an die Kurzzeitpflege zu beanspruchen.


Die Kurzzeitpflege wird manchmal mit der Verhinderungspflege verwechselt. Beide sind jedoch voneinander abzugrenzen. Der Unterschied zwischen Kurzzeit- und Verhinderungspflege besteht darin, dass die Verhinderungspflege durch einen ambulanten Pflegedienst oder private Hilfen durchgeführt werden kann. Die Kurzzeitpflege hingegen nicht.


Nun zu den Kosten, die Finanzierung der Kurzzeitpflege erfolgt über einen separaten Zuschuss. Dieser beträgt aktuell 1.612€/ Jahr. Je nach Kosten des Pflegeheimes, können über diesen Betrag mal mehr mal weniger Tage beansprucht werden. Der Betrag von 1.612€ darf jedoch nur für den pflegerischen Aufwand, also für die reinen Pflegekosten investiert werden. Daher fallen noch weitere Nebenosten an, die der Pflegebedürftige privat tragen muss. Dazu gehören die Kosten der Unterkunft, der Verpflegung und die Investitionskosten. Bei den Investitionskosten gibt es eine in den Bundesländern unterschiedliche Handhabung. In NRW zum Beispiel, übernimmt die Investitionskosten das Land. D.h. es bleiben eigentlich nur noch die Unterkunft- und Verpflegungskosten, die Sie privat tragen müssen. Es empfiehlt sich jedoch, nachdem Sie die Rechnung des Pflegeheimes beglichen haben, samt Rechnung die Pflegekasse aufzusuchen. Denn, sofern Sie den Entlastungsbetrag von 125€/monatlich nicht ausschöpfen, können die Kosten mit diesem angesparten Betrag durch die Pflegekasse beglichen werden. Fragen Sie einfach bei Ihrer Pflegekasse nach.


Sofern es ihre Zeitressourcen nicht erlauben nach einer Kurzzeitpflegeeinrichtung zu schauen, übernehme ich das sehr gerne für Sie . Sprechen Sie mich einfach an!

Einige von Ihnen fragen sich bestimmt, was oder wer ist eigentlich der MDK?

Der MDK, ist die Kurzbezeichnung für den medizinischen Dienst der Krankenkassen.
Der MDK wird von allen, den gesetzlichen sowie den privaten Pflegekassen beauftragt, eine Pflegebedürftigkeitssituation durch einen Gutachter einzuschätzen. Man nennt dies auch umgangssprachlich “Pflegeeinstufung” oder neuerdings “Pflegeeingraduierung”. Dabei besucht der MDK den zu Pflegenden in seiner häuslichen Umgebung oder in der Pflegeeinrichtung um einen Pflegegrad festzustellen. Der Pflegegrad gibt Aufschluss über den prozentualen Grad der Zuschüsse zu den Pflegekosten.

Die Begutachtung läuft immer gleich ab. Nach der Einschätzung, die mittels eines bestimmten Berechnungswerkzeugs erfolgt, wird ein Pflegegrad zugesprochen oder abgelehnt.
Die Entscheidung, ob ein Pflegegrad bewilligt wird oder nicht, obliegt nicht einfach so dem MDK. Ganz im Gegenteil. Die Pflegesituation wird exakt in das Berechnungswerkzeug eingetragen. Jeder Eintrag in einem Modul, so nennt man die Bereiche die “begutachtet werden”, ergibt einen bestimmten Punktwert. Jedes Modul ist einem eigenen Lebensbereich des täglichen Lebens zugeordnet. Die addierten Punkte aus den Modulen ergeben den exakten Pflegegrad. In der folgenden Tabelle können Sie sich die Punkteverteilung mit dem dazugehörigen Pflegegrad anschauen.

Punkte Pflegegrad
12,5 bis 27 1
27 bis 47,5 2
47,5 bis 70 3
70 bis 90 4
90 bis 100 5

Irren ist menschlich. Auch ein Gutachter kann irren, daher sollten Sie das Pflegegutachten nach der Zusendung genau überprüfen. Ab und an gibt es in der Punktevergabe Abweichungen von der tatsächlichen Pflegesituation. Hier ist dann zu überlegen, ob Sie gewillt sind einen Widerspruch einzulegen. Eine Nachbegutachtung nach einem Widerspruch kann dann, den erhofften Pflegegrad bringen.
Jedenfalls zeigt die Erfahrung, dass es sich lohnt zu widersprechen, sofern man die Situation anders einschätzt.

Ob ein Neuantrag zur Pflegebegutachtung, ein Antrag auf Höherstufung eines bestehenden Pflegegrads oder die unabhängige Vorabeinschätzung der Pflegesituation mittels des Berechnungstools, sprechen Sie mich einfach an.
Sehr gerne berate ich Sie persönlich zu ihrer individuellen Situation. In der gesamten Zeit des Beratungsprozesses können Sie auf meine Hilfe vertrauen. Scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren und mit mir gemeinsam zu schauen, ob Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen ein Pflegegrad zusteht! Ich freue mich auf Sie!




Am 30.07. haben die Ruhrnachrichten online berichtet:
https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/ab-sofort-auf-eigenen-fuessen-susanne-thomanek-macht-sich-mit-pflegeberatung-selbststaendig-plus-1432959.html

Einen Presseartikel gab es am 06.08. auch.