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Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Die Denkfähigkeit und das Gedächtnis nehmen stetig ab. Diese Erkrankung ist weit verbreitet. In der Tat ist es die häufigste Ursache für Demenz bei Senioren. Alzheimer betrifft Millionen von Menschen weltweit. Heilung gegen die Alzheimer Krankheit oder die Demenz gibt es noch nicht. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um Vergesslichkeit zu bekämpfen.
Hier 7 Tipps zur Bekämpfung der Vergesslichkeit bei Alzheimer.

1. Geist beleben

Bücher, Kreuzworträtsel oder Sudoku-Rätsel haben schon die Großeltern gemacht. Sind alle gute Mittel um den Geist immer wieder zu erfrischen und Informationen zu spenden. Oder einfach mal etwas Neues erlernen. Ein Musikinstrument spielen lernen, Kreativität in Bildern ausleben oder Handwerklich etwas herstellen. Stimulieren Sie ihr Gehirn.

2. Organisation
Machen Sie es sich nicht so schwer und organisieren Sie ihr Leben. Planer, Apps und einfach Notizzettel können Ihnen Hilfe geben. Eine tägliche To Do Liste kann anspornen den Tag produktiv zu verbringen. Ordnung ist das halbe Leben. Besonders dann, wenn Vergesslichkeit Chaos verbreitet. Gewohnte Plätze für Schlüssel, Tasche und Telefon geben die nötige Struktur. Auch sollten Sie ihren Tag planen und sich etwas vornehmen. Das müssen keine großen Ausflüge oder Reparaturen am Haus sein. Kleine Aufgaben wie z.B. eine bestimmte Schublade aufräumen, ein Telefonat mit der Familie oder ein Spaziergang an einen bestimmten Ort können Ordnung und Struktur reinbringen.

3. Kontakte
Viele Senioren leben in Isolation und Einsamkeit. Das ist ein großes Problem. Stress und Depressionen können die Folge sein. Wichtig ist Kontakte, Freunde und Bekannte zu pflegen und Kontakt zu suchen. Das können Sie z.B. sehr gut im örtlichen Seniorenzentrum oder Sie melden sich freiwillig für eine Organisation. Die örtlichen Gemeinden veranstalten vielerlei Tanztees, Kaffeenachmittage oder Gedächtnis- und Aktivgruppen. Schließen Sie sich einfach an, Sie sind nicht allein!

4. Ernährung
Frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme Eiweißquellen sollten auf ihrem Speisenplan stehen. Versuchen Sie auf Zucker, leere Kohlenhydrate und Fast Food zu verzichten. Klar auch Schlemmen sollte erlaubt sein, jedoch alles in Maßen. Zu einer gesunden Ernährung gehört eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Auch wenn es lästig ist, versuchen Sie immer 1,5 Liter zu trinken, am besten stilles Wasser oder Kräutertee.

5. Bewegung
Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung Ihres gesamten Körpers – einschließlich Ihres Gehirns. 150 Minuten moderates Aerobic-Training oder 75 Minuten intensives Aerobic-Training pro Woche sind empfehlenswert. Mögen Sie das nicht, gehen Sie spazieren, radeln Sie oder Bevor Sie jedoch mit einem Trainingsplan beginnen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, um herauszufinden, wie viel und welche Art von Training für Sie am besten geeignet ist.

6. Chronischen Erkrankungen managen
Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, hoher Cholesterinspiegel, Schilddrüsenprobleme usw. sind heutzutage fast normal. Wenn Sie an chronischen Gesundheitsproblemen leiden, ist ein gutes Gesundheitsmanagement das A und O. Die Behandlungsempfehlungen Ihres Arztes haben die höchste Priorität. Lassen sie sich regelmäßig von Fachärzten betreuen. Sind Sie skeptisch, wechseln Sie den Facharzt. Auch sollten Sie Ihre Medikamente regelmäßig bei Ihrem Hausarzt überprüfen lassen. Bestimmte Medikamente und ihre Wechselwirkungen können sich für Sie nachteilig auswirken.

7. Lieben
Ein Tabuthema im Alter. Dabei ist es doch die schönste Nebensache der Welt. Tun Sie es einfach, ihr Körper und Geist werden sich bedanken. Nichts ist belebender, frischer und tut einfach gut.

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Mangelernährung ist im Alter, besonders in der Pflegebedürftigkeit, weit verbreitet. Ob in häuslicher Umgebung, in Pflegeheimen oder auch in Krankenhäusern, überall kann diese zum Problem werden. Wichtig ist Mangelernährung schnell zu erkennen und gegenzusteuern. Mangelernährung kann zu gesundheitlichen Komplikationen führen und beeinflusst insgesamt das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen. Im Folgenden zeigen Ihnen 5 Wege, wie Sie einer Mangelernährung entgegenwirken können.

1. Medikamente
Wichtig ist, dass Sie bei Auffälligkeiten im Ernährungsverhalten die täglichen Medikamente mit dem Haus- oder Facharzt unter die Lupe nehmen. Ein Medikament kann die Ursache und somit verantwortlich sein.

2. Vorlieben
Wir sollen alle gesund essen und trinken. Einverstanden. Jedoch ist im Alter, und besonders in der Pflegebedürftigkeit, hier und da ziemlich viel erlaubt, da der Kalorienverbrauch erhöht ist. Besonders bei geringem Körpergewicht, sollte man Vorlieben in der Ernährung und im Trinkverhalten beachten. Cola, Schokolade, Torte und andere Verführungen können helfen.

3. Geschmacksreise
Ältere Menschen werden zum Teil als interessenlos diskriminiert. Dem ist ganz sicher nicht so. Ältere und Pflegebedürftige freuen sich meist Neues zu entdecken und erleben Freude und Begeisterung dabei. Wie wäre es mit einer Geschmacksreise in verschiedene Länder? Oder mit einem Geschmacksrätsel?

4. Zahnstatus
Der Zahnstatus ist enorm wichtig für die Ernährung. Ist er nicht in Ordnung, droht eine Lebensmittelvermeidung oder , weil es brennt, piekst oder drückt im Mund. Ein Zahnarztbesuch, einige Zahnärzte machen auch Hausbesuche, kann Abhilfe schaffen.

5. Portionen
Portionieren Sie nicht über. Pflegebedürftige und alte Menschen schrecken große Portionen ab. “Wie soll ich das bloß schaffen…” heißt es dann. Einfach öfter aber kleine Portionen anbieten. So ist es auch möglich eine Vielfalt an Lebensmitteln über den Tag verteilt anzubieten. Und ästhetischer und appetitlicher sieht es allemal aus.

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Herzlichst!
S. Thomanek

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