Das Betreuungsrecht regelt die Interessen von Menschen, die eine gesetzliche Betreuung benötigen. Das können beispielsweise gehandicapte oder demente Menschen sein. Oder Menschen die körperlich oder seelisch nicht mehr in der Lage sind, ihrer Geschäftsfähigkeit nachzugehen. Pflegebedürftige die auf Grund ihrer Pflegebedürftigkeit nicht mehr geschäftsfähig sein können werden ebenfalls von Betreuern betreut.

Eine Betreuung wird beim Amtsgericht beantragt. Dort entscheidet der Richter des Vormundschaftsgerichtes.

Es gibt verschiedene Aufgabenkreise die zusammen oder aber auch einzeln vom Betreuer übernommen werden. Z.B. die Gesundheitsfürsorge, Vertretung vor Behörden, Vermögenssorge oder die Postangelegenheiten.

Einen Betreuer zugesprochen zu bekommen kann schon mal zu einem unguten Gefühl führen. Früher sprach man von “Entmündigung”. Das Betreuungsrecht hat ganz sicher gar nichts mit einer Entmündigung zu tun. Ganz im Gegenteil, das Betreuungsrecht ist ein sehr streng geregeltes Recht. Der Betreute steht im Mittelpunkt. Der Betreuer ist durchgehend verpflichtet zum Wohle des Betreuten zu handeln. Des Weiteren ist der Betreuer dem Gericht regelmäßige umfassende Rechenschaft schuldig. Er muss dem Gericht in vielerlei Art und Weise berichten. Es gibt männliche und weibliche Betreuer. Es ist sogar möglich einen Wunschbetreuer vorzuschlagen.

Eine Betreuung bringt auch einen großen Vorteil. Der Betreuer ist neutral und handelt im Gegensatz zu betreuenden Angehörigen unbefangen und objektiv. Ein betreuender Angehöriger wird vielleicht mit subjektiven Wahrnehmungen und seinen Gefühlen konfrontiert. Das kann dann die Betreuung vielleicht erschweren.

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Herzlichst S. Thomanek