Pflegebedürftige die über einen Pflegegrad 2 und höher verfügen, haben Anspruch auf eine Kurzzeitpflege. Wie der Name schon sagt, geht es hier um einen kurzen Zeitraum der Pflege, der in einer stationären Einrichtung stattfindet.

Die Kurzzeitpflege wird von Angehörigen und ihren Pflegebedürftigen dann beansprucht, wenn zum Beispiel für den pflegenden Angehörigen wichtige Termine anstehen, oder eine Auszeit notwendig ist, oder sich bestimmte Ereignisse ergeben die den Angehörigen dabei hindern zu pflegen. Natürlich braucht auch der pflegende Angehörige mal eine Auszeit. Auch wenn pflegende Angehörige in den Urlaub möchten, bietet es sich an die Kurzzeitpflege zu beanspruchen.


Die Kurzzeitpflege wird manchmal mit der Verhinderungspflege verwechselt. Beide sind jedoch voneinander abzugrenzen. Der Unterschied zwischen Kurzzeit- und Verhinderungspflege besteht darin, dass die Verhinderungspflege durch einen ambulanten Pflegedienst oder private Hilfen durchgeführt werden kann. Die Kurzzeitpflege hingegen nicht.


Nun zu den Kosten, die Finanzierung der Kurzzeitpflege erfolgt über einen separaten Zuschuss. Dieser beträgt aktuell 1.612€/ Jahr. Je nach Kosten des Pflegeheimes, können über diesen Betrag mal mehr mal weniger Tage beansprucht werden. Der Betrag von 1.612€ darf jedoch nur für den pflegerischen Aufwand, also für die reinen Pflegekosten investiert werden. Daher fallen noch weitere Nebenosten an, die der Pflegebedürftige privat tragen muss. Dazu gehören die Kosten der Unterkunft, der Verpflegung und die Investitionskosten. Bei den Investitionskosten gibt es eine in den Bundesländern unterschiedliche Handhabung. In NRW zum Beispiel, übernimmt die Investitionskosten das Land. D.h. es bleiben eigentlich nur noch die Unterkunft- und Verpflegungskosten, die Sie privat tragen müssen. Es empfiehlt sich jedoch, nachdem Sie die Rechnung des Pflegeheimes beglichen haben, samt Rechnung die Pflegekasse aufzusuchen. Denn, sofern Sie den Entlastungsbetrag von 125€/monatlich nicht ausschöpfen, können die Kosten mit diesem angesparten Betrag durch die Pflegekasse beglichen werden. Fragen Sie einfach bei Ihrer Pflegekasse nach.


Sofern es ihre Zeitressourcen nicht erlauben nach einer Kurzzeitpflegeeinrichtung zu schauen, übernehme ich das sehr gerne für Sie . Sprechen Sie mich einfach an!

Aktuell geht es uns allen, trotz des hervorragenden Sommerwetters, nicht besonders gut. Sommerhitze, schon seit Tagen. Die Thermometer klettern täglich über 38 Grad. Wir sind morgens gerädert, weil es sich in der Nacht nicht abkühlt und wir kaum Schlaf bekommen. Den Tag über begleiten uns Schwindel, Übelkeit und Durst. Auch Verwirrtheit kann uns erwischen und wir sind nicht konzentriert. Diese extreme Hitze ist die Schattenseite des Sommers.

Älteren Menschen und Pflegebedürftigen geht es bei dem aktuellen Wetter noch viel schlechter. Sie selbst spüren das nicht besonders, da die Sinne im Alter nachlassen. Oft sind sie viel zu dick angezogen, lüften kaum, trinken wenig, mit der Begründung nicht so oft “auf Klo” zu wollen und haben zum Teil noch Heizungen Zuhause in Betrieb.
Wenn dann noch Pflegebedürftigkeit hinzukommt, z.B. mit Medikamenteneinnahmen, Immobilität und bestimmte Erkrankungen, kann es für ältere und pflegebedürftige Menschen richtig gefährlich werden. Dehydratation, Verwirrtheit, Kreislaufprobleme und Stürze können die Folge sein. Damit das nicht passiert, ist nicht nur eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr das A und O.

Wir kennen das selbst, wenn das Wasser einem im Halse steht, weil man nicht mehr trinken mag. Oder schon wieder Salat zum Abendessen, das mögen wir irgendwann auch nicht mehr. Älteren Menschen und Pflegebedürftigen sollte man das zu trinken hinstellen, was sie gern mögen und vielleicht auf das öde Wasser verzichten, so wird meist mehr getrunken.

Limo, Cola, Malzbier oder einfach mal ein alkoholfreies Alsterwasser. Das ist sogar isotonisch und tut dem Kreislauf richtig gut. Wenn das Trinken schwerfällt, empfiehlt es sich z.B. frische Gurken, als Salat oder einfach mit einem leichten Dipp zu essen. Wassermelone, Kaltschale und Wackelpudding können auch den Wasserhaushalt stabilisieren. Oder einfach eine herzhafte kalte Tomatensuppe oder ein Gemüsesaft. Smoothies und Obstsalate können zum erfrischenden Sommerhit werden 🙂
Nicht nur die Flüssigkeitszufuhr, sondern auch andere Maßnahmen, sind bei Sommerhitze wichtig. Nachts ausreichend lüften, tagsüber Räume abdunkeln, leichte Kleidung tragen, leichte Speisen essen und Aktivitäten weitgehend einschränken.

Trinken Sie reichlich, essen Sie leichte und leckere Speisen, tanken Sie nachts frische Luft und passen Sie auf sich und Ihre Angehörigen auf, ganz gleich ob pflegebedürftig oder nicht, so pflegen Sie sorgenfreier 🙂



Nach etlichen Monaten, gefüllt mit Vorbereitungen, kreativer Arbeit und einigen Abstimmungen, endlich online! Welch ein Tag! Dieser müsste eigentlich gebührend gefeiert werden, stattdessen wird aber schon fleißig weiter gearbeitet um für Sie da zu sein. Sorgenfrei Pflegen steht Ihnen zur Seite, sobald Sie in einer schwierigen oder gar unlösbaren pflegerischen Situation stecken. Auch in Themen wie Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung oder Patientenverfügung können Sie umfassende Informationen erhalten. Und welche Einrichtungsgegenstände notwendig sind, um Ihren Angehörigen zuhause gut pflegen zu können, erfahren Sie auf einem unkomplizierten Weg. Wann können Sie einen Pflegegrad beantragen und welche Kosten kommen bei verschiedenen Wohnformen auf Sie zu, hat ihr Angehöriger Pflegeprobleme mit z.B. in der Ernährung oder wird ihr Angehöriger plötzlich aus dem Krankenhaus entlassen und Sie wissen nicht weiter. Für alle Fragen gibt es Antworten und Lösungen. Sie sind nicht allein! 
Warum hat Sorgenfrei Pflegen einen Blog? Natürlich um Ihnen spannende News & Themen zu präsentieren und Ihnen die Pflege oder das Pflegen, wie der Name schon sagt, sorgenfreier zu gestalten. Schauen Sie immer mal wieder vorbei! Hier können Sie zukünftig News, Tipps und vielleicht die eine oder andere spannende Geschichte lesen. Bis bald!