Noch im April hieß es vom Bund, er wolle pflegende Angehörige im Bereich des Elternunterhaltes entlasten. Der Bund hatte dabei eine Summe von um die 100.000€ ins Auge gefasst, die Grenze ab der der Elternunterhalt zukünftig greifen sollte. Dann hörte man erst einmal nichts Neues. Und nun doch vor einigen Tagen die Neuigkeit. Jetzt das! Lesen Sie unter TOP 10:

https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/19/976/10.html

Wollen wir hoffen, dass es bald eine bundeseinheitliche konkrete Entscheidung dazu gibt.

Es gib Neuigkeiten! Seit dem 07.11. ist es nun durch den Bundestag beschlossen, dass nur Kinder die über 100.000€/ jährlich verdienen, Eltern bei der Finanzierung der Pflege unterstützen müssen. Der Bundesrat muss dem Beschluss nur noch zustimmen. Es gibt jedoch zu der Neuregelung des Elternunterhaltes diverse kritische Stimmen. Z. B. sind einige der Meinung, das erneut wieder nicht weit genug gedacht wurde. So äußern sich Parteien, das weitreichendere Reformen nötig seien um Pflegebedürftige und ihre Kinder zu entlasten. Einige pflegende Angehörige freuen sich jedoch über den Beschluss. Schon einfach deswegen, weil das Thema Elternunterhalt in Familien reichlich Sprengstoff bieten kann.

Mick Jagger, Tina Turner und Heino machen es vor. Alle drei sind schon recht betagt und sprühen noch so vor Vitalität und Lebensfreude. Jagger und Heino gehen sogar noch auf Tour. Ist es einfach nur Motivation? Oder vielleicht doch die Musik, die motiviert? Der Tanz? Das Bewegen des Körpers zur Musik? Ja genau, das ist es! Musik tut der Seele gut. Und das Tanzen ebenso. Musik weckt Erinnerungen. Positive und überdeckt das Negative. Weckt Gefühle. Viele ältere Menschen, und auch besonders an Demenz Erkrankte, lächeln oder weinen wenn Musik ertönt. Einige, habe ich schon mit eigenen Augen gesehen, stehen bei schlimmsten Schmerzen vom Stuhl auf und tanzen. Daher gibt es auch in einigen Seniorenheimen die bekannten Tanztees, die meist Sonntags stattfinden. Was macht Musik mit uns? Warum ist es so das wir lachen und/oder weinen? Schuld haben das Serotonin und das Dopamin, die ausgeschüttet werden, sobald wir Musik hören. Ältere Menschen singen auch gern. Das Herz-Kreislauf-System und die Lungenfunktion profitieren vom Singen. Dadurch, dass unser Körper mehr Sauerstoff aufnimmt, fühlen wir uns insgesamt fitter und sind leistungsbereiter. Das Immunsystem wird gestärkt. Wer singt und/oder tanzt tut also etwas für Körper und Seele, lebt gesünder, ist zufriedener und geht das Leben insgesamt positiver an. Sogar bei Pflegebedürftigkeit ist das Singen und zum Teil auch das Tanzen möglich. Ein Rollstuhl schränkt zwar ein, aber hindern kann er nicht um z.B. den Oberkörper zur Musik zu bewegen. Singen ist auch bei Bettlägerigkeit ohne Einschränkungen möglich. Es bedarf keiner Anstrengung Musik abzuspielen, wir haben Smartphones, über die wir jederzeit für den Pflegebedürftigen Musik abspielen können. Radios und TV haben die meisten Pflegebedürftigen Zuhause oder am Pflegebett. Lassen Sie Musik in das Leben Ihrer pflegebedürftigen Angehörigen, denn mit der richtigen Musik lässt sich alles Negative vergessen oder an das Schönste erinnern.

Um die Pflege eines Angehörigen gewährleisten zu können, brauchen Sie Zeitressourcen. Viele Angehörige sind jedoch so stark im Beruf eingespannt, dass eine Pflege Zuhause kaum möglich ist. Viele Pflegende wissen nicht, dass Sie eine Freistellung beim Arbeitgeber beantragen können. Um dann finanzielle Engpässe zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit eines Pflegedarlehens. Beantragen können Sie das Pflegedarlehen beim
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Referat 504
50964 Köln
Der Pfad https://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit/service.html führt Sie zu den Merkblättern sowie den Antragsformularen. Sind Sie an einem Pflegedarlehen, der Freistellung im Beruf interessiert oder brauchen Sie Hilfe bei diesem Thema, wenden Sie sich gern an mich.